Das Header-Bild zeigt einen Monteur bei der Montage einer Kälteanlage der SILOXA Cooling GmbH

Wissens­wertes über Kaltwasser­sätze

Kalt­wasser­sätze ermöglichen das Ab­kühlen von Flüssig­keiten, die in einem ge­schlossenen Kühl­kreislauf zir­kulieren. Ein Kaltwasser­satz kann viel­fältig im Bereich in der Klima­technik, in der Industrie oder in der Medizintechnik eingesetzt werden. Die luft­gekühlten oder wasser­gekühlten Kälte­maschinen werden auch als Chiller bezeichnet.

 • Was ist ein Kalt­wasser­satz?
 • Wo werden Kalt­wasser­sätze einge­setzt?
 • Wie funktio­niert ein Kalt­wasser­satz?
 • Gibt es ver­schiedene Kalt­wasser­sätze?
 • Was muss ich beim Kauf eines Kalt­wasser­satzes beach­ten?

Was ist ein Kaltwasser­satz?

Ein Kalt­wasser­satz ist ein Kälte­system, das Flüssig­keiten wie etwa Wasser ab­kühlen kann. Häu­fig handelt es sich um kompakte und be­sonders leistungs­fähige Ma­schinen, die in der Klima­technik und im Bereich der Prozess­kühlung weit ver­breitet sind. Ein moderner Kalt­wasser­satz ermög­licht hierbei die exakte Regelung der benö­tigten Tempe­ratur mittels elektro­nischer Regelung. Das vom Kaltwasser­satz gekühlte Wasser zirkuliert inner­halb eines ge­schlossenen Kreis­laufs, und kann zur Küh­lung von Maschinen oder anderen Systemen ein­gesetzt werden.

Ein großer Vor­teil hierbei ist, dass das Kühl­wasser im Kühl­kreis­lauf immer wieder genutzt werden kann, ohne dass frisches Wasser zu­geführt werden muss. Daher eignen sich Kalt­wasser­sätze auch als eigen­ständige Lösung für das Kühlen ein­zelner Maschinen oder Fertigungs­prozesse. Die moderne Kälte­maschine stellt Kalt­wasser bei Bedarf genau dort bereit, wo es be­nötigt wird.

Wo werden Kalt­wasser­sätze ein­gesetzt?

Kalt­wasser­sätze können in unter­schied­lichen Berei­chen der Kälte­technik viel­fältig ein­gesetzt werden. Häufig werden Kaltwasser­sätze in der Industrie im Bereich der Prozess­kühlung oder zum Kühlen von Maschinen eingesetzt. Hier entstehen oftmals hohe Wärme­lasten, die es zu­verlässig abzu­führen gilt, um schnelle und effi­ziente Fertigungs­abläufe zu ermöglichen. Überall dort, wo Materialien getrennt, zusammengefügt, umgeformt oder beschichtet werden, kann eine zuver­lässige Kühlung mittels Kühl­kreislauf notwendig sein. Auch bei der Her­stellung von Kunst­stoffen sorgen Chiller häufig für die Kühlung von Maschinen, oder kühlen fertige Kunst­stoff­teile herunter. Auch bei vielen weiteren Anwendungen in der Industrie stellen Kalt­wasser­sätze das Abführen über­schüssiger Wärme mittels Kühl­kreislauf sicher.

Im Bereich der industriellen Fertigung von Produkten besonders gefragt sind Chiller mit kompakten Ab­messungen. Diese lassen sich auch nachträglich in vorhandenen Anlagen und Gebäuden ohne größere Probleme inte­grieren. Kompakte Kalt­wasser­sätze haben zudem den Vorteil, dass Kälte an Ort und Stelle erzeugt und unmittelbar zur Verfügung gestellt werden kann. In der Forschung und der Medizin­technik können ebenfalls Kalt­wasser­sätze eingesetzt werden, um Geräte oder Systeme zu kühlen. Hier kommen kompakte Chiller beispiels­weise zum Kühlen von Lasern oder MRT-Anlagen zum Einsatz. Ein weiteres Einsatz­gebiet stellt die Gas­kühlung dar. So kann beispiels­weise Biogas herunter­gekühlt werden, um Kondensat heraus­zulösen. Moderne Kalt­wasser­sätze lassen sich zudem viel­seitig in der Klima­technik nutzen. Hier dienen sie der Kühlung von großen Gebäuden wie Fabrik­hallen oder Büro­komplexen. Auch Server­räume und Produktions­stätten lassen sich mittels Kaltwassersatz und Wärmetauscher bedarfs­gerecht klima­tisieren.

Mög­liche Einsatz­gebiete für einen Kalt­wasser­satz

  • Klima­tisierung von Hallen oder an­deren Ge­bäuden
  • Küh­lung von Ma­schinen in der Indus­trie
  • Zuver­lässiges Küh­len von Ge­räten im Bereich der Medizin­technik
  • Gas­kühlung bei Biogas
  • Öl­kühlung durch spezielle Kälte­maschine für Öl

Wie funktio­niert ein Kaltwasser­satz?

Ein Kalt­wasser­satz entzieht einer Flüssig­keit zuver­lässig Wärme. Zumeist handelt es sich hier­bei um Wasser, woher der Name dieser Art von Kälte­maschinen rührt. Mögliche andere Träger­flüssig­keiten können auch Sole oder Öl sein. Durch einen Wärme­tauscher wird dem Träger stetig Wärme entzogen und auf ein Kälte­mittel übertragen. Weitere hoch­wertige Kompo­nenten der Kälte­maschine, wie etwa der Kom­pressor und der Konden­sator, sorgen für eine effi­ziente Kühlung.

Ein wich­tiger Bestand­teil eines jeden modernen Kalt­wasser­satzes ist die elektronische Steuerung. Thermo­state übernehmen die exakte Regelung der Tem­peratur, während sich die wich­tigsten Daten je nach Aus­stattung über ein inte­griertes Dis­play erfassen und justie­ren lassen. Zusätz­lich kann bei einer Fehl­funktion Alarm ausgelöst werden, der abhängig von der Aus­stattung des Kaltwasser­satzes über ein Bus-System weiter­gegeben wird.

Gibt es ver­schiedene Kalt­wasser­sätze?

Kalt­wassersätze sind in zahl­reichen Varian­ten und mit unter­schied­lichem technischem Aufbau erhältlich. Sie unter­teilen sich zunächst in luft­gekühlte Kälte­maschinen und wasser­gekühlte Kälte­maschinen.

Die luft­gekühlte Kälte­maschine benötigt keinen Wasseranschluss, und kann völlig unabhängig von einem solchen eingesetzt werden. Mit wassergekühlten Kaltwasser­sätzen lassen sich hingegen jedoch auch hohe Kühl­leistungen in den Bereichen Prozess­kühlung und Industrie­kühlung realisieren.

Sowohl wasser­gekühlte als auch luft­gekühlte Kaltwasser­sätze sind in unter­schied­lichen Leistungs­klassen und für verschiedenste Einsatzbereiche verfügbar. So kann bei­spiels­weise ein luft­gekühlter Chiller bei Bedarf auch mit integrierter Freikühlung realisiert werden. Vor allem im Bereich der Industrie­anwendungen sind hinsichtlich der Konstruktion von Kälte­maschinen kaum Grenzen gesetzt. Hier kann es auch wichtig sein, eine Kälte­maschine besonders kompakt zu gestalten, um sie bei beengten Platz­verhältnissen dennoch unter­bringen zu können. Auch lassen sich kleine und leichte Kaltwasser­sätze durch ihren kompakten Auf­bau mitunter direkt in Ma­schinen integrieren. Eine Sonder­form stellen Chiller für Öl dar. Diese spezielle Art der Kälte­maschine kann zur Küh­lung von Öl oder zur Emulsions­kühlung im Maschinen­bau oder in Kühl­schmierstoffanlagen eingesetzt werden. Kaltwasser­sätze können sich jedoch nicht nur hin­sichtlich ihrer Leistung und dem konstruk­tiven Aufbau, sondern auch hinsichtlich des einge­setzten Kälte­mittels unterscheiden. Moderne Kältemaschinen arbeiten durchweg mit FCKW-freien Kälte­mitteln, zudem sind heute besonders umwelt­verträg­liche Kälte­mittel verfügbar. Durch ihre geringe Kälte­mittel­füllmenge sind Kaltwasser­sätze gegenüber anderen Kälte­systemen in dieser Hinsicht ohnehin klar im Vorteil.

Was muss ich beim Kauf eines Kalt­wasser­satzes beachten?

Beim Kauf eines Kalt­wasser­satzes gilt es, Verschie­denes zu beachten. Zahl­reiche Varian­ten und Bau­typen ermög­lichen es, für jeden An­wendungs­zweck einen passenden Chiller zu finden. Auf­grund der Viel­falt ver­schiedener Aus­führungen fällt die Aus­wahl des passenden Kalt­wasser­satzes jedoch nicht immer leicht. Zudem stellt der Kauf des Chillers häufig eine nicht uner­hebliche Investi­tion dar, die wohl­überlegt sein will.

Wich­tig ist, dass der Kalt­wasser­satz am Ende perfekt zum jeweiligen Einsatzzweck passt. Dies betrifft den konstruktiven Aufbau des Kalt­wasser­satzes ebenso wie die technischen Daten. Kalt­wasser­sätze sollten weder unter­dimensio­niert noch über­dimensio­niert sein, um zu­verlässig und gleich­zeitig effizient arbeiten zu können. Weitere Auswahl­kriterien können der benö­tigte Platz­bedarf, die Laut­stärke oder auch der Energie­verbrauch sein. Einige Kalt­wasser­sätze benö­tigen nur wenig Aufstell­fläche oder verfügen über be­sonders kom­pakte Ab­messungen. Auch die Laut­stärke beim Betrieb des Kalt­wasser­satzes kann in sensi­blen Berei­chen eine Rolle spie­len. Hinsicht­lich des einge­setzten Kälte­mittels können, abhängig vom jewei­ligen Ein­satz­bereich, eben­falls beson­dere Anfor­derungen be­stehen.

SILOXA Cooling hilft und berät! Eine gute Be­ratung ist beim Kauf eines Kalt­wasser­satzes durch nichts zu er­setzen. Mit­unter kommt es bei der Aus­wahl eines passenden Kalt­wasser­satzes auf feine Details an. So kann bei­spiels­weise ent­schei­dend sein, wo das Ge­rät später installiert werden soll. Eini­ge Kaltwasser­sätze eignen sich nur zur Außen­aufstellung, wäh­rend andere Geräte nur in geschlossenen Räu­men aufgestellt werden dürfen. Ähn­lich verhält es sich mit der maximalen oder minimalen Umgebungs­tempe­ratur, bei der ein bestimmter Kalt­wassersatz betrieben werden darf. Auch die Art des Kälte­träger­mediums kann die Auswahl des passenden Chillers beeinflussen. Findet sich kein passender Chiller für den je­weiligen An­wendungs­fall, so kann der Hersteller häufig weiterhelfen. Im Zuge der Beratung durch SILOXA Colling ist es außerdem möglich, bei Bedarf einzelne Kompo­nenten der liefer­baren Kalt­wasser­sätze an die jewei­ligen Einsatz­bedingungen anzupassen.

Wir sind gerne für Sie da!

Un­sere Kalt­­­wasser­­­sätze las­sen sich opti­mal an Ihre indi­­­viduellen Kunden­­bedarfe an­passen. Wir freuen uns Sie zum Kauf Ih­­res neuen Kalt­­wasser­­satzes be­­raten zu dürfen.

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